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Hochschule Darmstadt Zukunft mit Licht formen

Optotechnik und Bildverarbeitung als Querschnittstechnologie wird beinahe in jedem Industriezweig eingesetzt. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Der Studiengang in diesem Bereich an der Hochschule Darmstadt bietet sehr gute Berufsaussichten im wachsenden Gebiet der optischen Technologien.

Begreifen was man sieht: das ist Optotechnik und Bildverarbeitung.  Wir managen Photonen, um unsere Umwelt hochgenau zu vermessen. Kein Korn wird zu Mehl gemahlen, ohne dass optische Systeme seine Qualität geprüft haben. Fahrerassistenzsysteme werten Kamerabilder aus, um Autos in der Spur zu halten, Verkehrsschilder zu lesen oder einzuparken.

Ob bei der automatisierten Mülltrennung, der Pfandflaschen-Rücknahme, der Steuerung von Robotern oder der Qualitätskontrolle von Medikamenten; ob im Alltag, in unserer Umwelt oder der industriellen Produktion: Optotechnik und Bildverarbeitung ist eine junge Ingenieurdisziplin, die uns hilft, unsere Zukunft mit Licht zu gestalten.

Bachelorstudiengang Optotechnik und Bildverarbeitung

Optische Bildgebung und digitale Bildverarbeitung bilden als Doppelstrang das Rückgrat dieses europaweit einmaligen Studiengangs. Orientiert an Problemen der industriellen Praxis erlernen die Studierenden Lösungsansätze  auf ingenieurmäßigem Niveau für die gesamte Informationskette: von der Beleuchtung über die Optik, den Bildaufnehmer, die Bildvorverarbeitung bis hin zum Algorithmus zur Entscheidungsfindung. Labor-Praktika, Projekte, Abschlussarbeiten und Praxisphasen in Unternehmen machen dabei fast die Hälfte der Studienzeit aus. Kleine Arbeitsgruppen, gute Betreuungsrelationen und ein für Ingenieurdisziplinen erstaunlich hoher Frauenanteil prägen das  Klima des Studiengangs, der an einer staatlichen Fachhochschule angeboten wird.

Als Fundament werden im Grundstudium  die fachbezogenen Kenntnisse aus Physik, Mathematik, Optik und Programmierung (C++) vermittelt. Dabei wird speziell in der Eingangsphase auf eine angepasste Förderung von Studierenden mit unterschiedlichen Vorkenntnissen geachtet. Dies geschieht sowohl inhaltlich durch Wiederholung von Schulstoff als auch organisatorisch durch kleine Betreuungsgruppen in den ersten beiden Semestern. Neben der ausführlichen Einführung in die Bildverarbeitung werden auch Kenntnisse aus angrenzenden Gebieten wie Signalverarbeitung, Feinwerktechnik, Statistik und Qualitätssicherung erworben.

In der Praxisphase im 5. Semester gewinnen Studierende einen ersten Einblick in ihr zukünftiges Arbeitsumfeld und knüpfen damit oft frühe Kontakte für ihr berufliches Netzwerk.

Das Hauptstudium umfasst die Angewandte Bildverarbeitung, die Angewandte Optotechnik, Grundlagen der Systemtheorie, individuelle Wahlfächer sowie die Bachelor-Thesis. Nach 7 Semestern wird damit ein tatsächlich berufsqualifizierender Abschluss erreicht.

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