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Zeiss stellt Pläne für Hightech-Standort in Jena vor

Zeiss hat Anfang Oktober das Ergebnis des Architekturwettbewerbs zur Errichtung seines neuen Hightech-Standorts in Jena präsentiert. Ziel ist es, am Gründungsstandort des Unternehmens einen Hightech-Komplex zu schaffen, der alle, auch in zukünftigen Arbeitswelten, für Zeiss notwendigen Funktionen auf moderne und vernetzte Weise integriert. Bis 2023 soll der Neubau realisiert werden, der die bisherigen Jenaer Standorte von Zeiss zusammenführt. „Mit dem Neubau kann sich der Gründungsort von Zeiss als führender Innovationsstandort auch weltweit wieder sehen lassen“, sagt Professor Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender von Zeiss.

Zeiss setzt mit dieser Investition seinen strategischen, weltweit ausgerichteten Investitions- und Wachstumskurs fort. Jena als Gründungsstandort bleibt weiterhin einer der führenden Innovationsstandorte für Zeiss. In den neuen integrierten Hightech-Standort ziehen die Zeiss-Sparten Industrial Quality & Research, Medical Technology, Semiconductor Manufacturing Technology sowie Zentralfunktionen wie Research & Technology und die gemeinsamen Produktionseinheit der Zeiss-Gruppe ein. Ausgelegt ist das Gebäude für bis zu 2500 Mitarbeiter.

Bei den Planungen für das Bauvorhaben ist Zeiss eigenen Angaben zufolge seit Beginn in ständigem und engem Kontakt mit dem Freistaat Thüringen und der Stadt Jena. Dem Beschluss für das nun vorliegende Konzept war ein städtebaulicher Ideenwettbewerb vorausgegangen, an dem fünf international tätige Architekturbüros teilgenommen haben. Das Architekturbüro Nething konnte den Wettbewerb für sich entscheiden.

Ein integriertes Veranstaltungsforum mit einem Saal für mindestens 500 bis 750 Personen soll der Stadt sowie externen Institutionen und Partnern offenstehen. Dieses Angebot bietet das Potenzial, Jena als Kommunikations- und Tagungsort für Wissenschaft, Lehre und Wirtschaft auch mit überregionaler Bedeutung zu stärken.

von mn

www.zeiss.de

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