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VDI-Statusreport Additive Fertigungsverfahren 2019

Die neue VDI-Publikation soll den aktuellen Stand der additiven Fertigungsverfahren umfassend abbilden. Experten auf diesem Gebiet werden dazu eingeladen, an der Überarbeitung mitzuarbeiten.

Mit der Veröffentlichung der ‚Handlungsfelder Additive Fertigungsverfahren‘ schuf der VDI im Jahr 2016 einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten der additiven Fertigungsverfahren. Viele Aussagen dieser Publikation haben heute weiterhin Gültigkeit: Die Bauräume müssen größer werden, die Fertigungsgeschwindigkeit gesteigert, das Prozessverständnis verbessert und die Bauteilkosten gesenkt werden, auch wenn es in all diesen Punkten teils erstaunliche Fortschritte gegeben hat. Einige neuere Trends wurden 2016 kaum thematisiert: Beispiele sind Software- und Simulationstools. Es sind neue, industrierelevante Fertigungsverfahren auf den Markt gekommen und neue Materialien eröffnen neue Möglichkeiten.

In den Fachausschüssen ‚Additive Manufacturing‘ der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik werden wichtige additiven Fertigungsverfahren wie das Laserstrahlschmelzen, das Lasersintern und die Materialextrusion mit vielen ihrer Aspekte berücksichtigt: Qualitätssicherung, Materialcharakterisierung, Konstruktionsempfehlungen, Arbeitssicherheit und Recht. Die Ergebnisse der Fachausschussarbeiten werden in Richtlinien der Reihe VDI 3405 veröffentlicht.

Doch auch wenn alle rund 150 im VDI aktiven Ehrenamtlichen ihre Expertise zusammenführen, wird die gesamte Bandbreite der heute verfügbaren Verfahren, Materialien und Anwendungsfelder nicht komplett abgebildet. Der neue Statusreport ‚Additive Fertigungsverfahren 2019‘ soll die Bandbreite der industrierelevanten additiven Fertigungsverfahren und ihrer Anwendungen möglichst umfassend abbilden, damit dieser in den nächsten Jahren wieder die Referenz ist, die detailliert über die Potenziale der additiven Fertigungsverfahren informiert und so Barrieren zur Nutzung abbaut.

Sind Sie ein Experte additiver Fertigungsverfahren und der Meinung, dass Themen und Thesen in den Handlungsfeldern fehlen oder aktualisiert werden müssen? Und Sie sind bereit, selbst aktiv zu werden, um Ihre Perspektive im neuen Statusreport wiederzufinden? Dann setzen Sie sich direkt mit dem VDI in Verbindung, damit Ihr Beitrag eingeplant werden kann. Ihre Texte und Bilder werden bis spätestens 31.05.2019 benötigt.

Ihr Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Erik Marquardt, VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik, Telefon: +49 211 6214-373, E-Mail: marquardt@vdi.de

von mg

www.vdi.de

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