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Trumpf profitiert vom Mobilitätsumbruch

Der Umsatz mit der Elektromobilität wächst weiter. Auch steigt die Nachfrage nach Technologien für die Herstellung von Brennstoffzellen an.

Trumpf profitiert von der steigenden Nachfrage nach Komponenten von Elektroautos und alternativen Antrieben. Der Umsatz mit Produkten und Lösungen, die direkt in die Produktion von Batterien, E-Motoren und Leistungselektronik für die Elektromobilität fließen, stieg bereits das dritte Jahr in Folge auf mittlerweile über 25 % des Auftragseingangs aus der Automobilindustrie. Hinzu kommen vermehrt Anfragen von Unternehmen, vorwiegend Automobilzulieferern, nach Fertigungstechnologien für die Brennstoffzelle. Trumpf unterstützt sie bei der Entwicklung solcher Verfahren. Christian Schmitz, Geschäftsführer für den Bereich Lasertechnik bei Trumpf sagte dazu, dass durch den Mobilitätsumbruch neue Technologiefelder entstehen, von denen sie und die deutsche Industrie profitieren können, wenn sie sie schnell besetzen.

Den Großteil des Unternehmensumsatzes für E-Komponenten macht mit rund 80 % die Batterieproduktion aus. Bisher sind weltweit über 1500 Trumpf-Laser bei der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien im Einsatz. Bis 2022 erwartet Schmitz, dass sich die verkauften Einheiten auf bis zu 5000 Laser steigern lässt.

Für Trumpf ist neben den bereits genannten Komponenten für die Elektromobilität auch die Brennstoffzelle ein neues Feld. Bei der Brennstoffzelle steht das gasdichte Schweißen von Komponenten im Fokus, um die besonderen Sicherheitsanforderungen an die Zellen zu erfüllen.

Das Unternehmen wolle auch weiterhin industriereife Fertigungsverfahren für alle Antriebskonzepte anbieten – sowohl für Verbrenner als auch für Autos mit E- oder Wasserstoffantrieb, erklärt Schmitz. Wenn Trumpf die Produktionstechnik für die verschiedenen Antriebskonzepte flexibel halte und früh die neuen Technologiefelder besetze, dann hätten sie gute Chancen, die Folgen des Strukturwandels für die Industrie abzufedern. Denn insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen würde der Wandel zur großen Herausforderung werden, so Schmitz.

Am 13. Februar fand bei Trumpf in Ditzingen die Automotive Photonics im Rahmen der Technologietage des Geschäftsbereichs Lasertechnik statt. Es war die sechste Konferenz in Folge, bei der Vertreter der Automobilindustrie neue Technologien und Fertigungsverfahren für die Mobilität der Zukunft präsentierten. Die Veranstaltung besuchten rund 180 Kunden, Partner und Zulieferer des Unternehmens.

von mg

www.trumpf.com

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