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Siemens und Scanlab vereinbaren Kooperation

Siemens und Scanlab geben ihre Zusammenarbeit im Bereich der Steuerung von industriellen Laseranlagen bekannt. Die beiden Firmen haben die Scan-Kopf-Ansteuerkarte RTC6 in die Siemens-Steuerung Simatic S7-1500 für den Einsatz in laserbasierte Fertigungsapplikationen eingebunden. Die integrierte Steuerungslösung ist für verschiedene Laserbearbeitungsverfahren, von Laserschneiden über Laserschweißen, -markieren, -bohren bis hin zu Lasersintern (additive Fertigung) und für die Mikrobearbeitung, einsetzbar. Die kombinierte Steuerung reduziert den Aufwand für zusätzliche Hardware und verkürzt die Engineeringzeit, wodurch laut den Unternehmen ein spürbarer Mehrwert für Maschinenbauer und Systemintegratoren geschaffen wird. Auf der Fachmesse formnext 2019 in Frankfurt vom 19.-22.11. (Siemens-Stand, Halle 12.1 – Stand D81) wird erstmalig ein gemeinsamer Demonstrator ausgestellt.

Die gemeinsame Plattform vereint sämtliche Automatisierungsaufgaben auf einem einzigen Gerät, ermöglicht somit schnellere Abfragen durch reduzierte Schnittstellen sowie ein gemeinsames Diagnosekonzept. Damit wird die Effizienz des gesamten Engineeringprozess erhöht. Darüber hinaus sind alle Komponenten systemgetestet, besonders robust und erfüllen die internationalen Normen und Richtlinien für industrielle Anwendungen. Dank der integrierten Steuerungslösung erhöhen sich Maschinenperformance und Bearbeitungsqualität messbar.

Im Anschluss an die Messe wird der Demonstrator dauerhaft im Siemens Additive Manufacturing Center (AMEC) in Erlangen ausgestellt. Zukünftige Entwicklungsschritte sind die Einbindung von virtuellen Maschinenkonzepten für Engineering, Programmierung und virtuelle Inbetriebnahme, für ein vorzeitiges Testen mithilfe eines digitalen Zwillings.

von mn

www.scanlab.de

www.new.siemens.com

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