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Premiere der OptecNet Jahrestagung

Am 22. und 23. März 2017 findet erstmals die OptecNet Jahrestagung im Kurfürstlichen Schloss in Mainz statt.  Die Tagung soll den über 500 Mitgliedern der acht regionalen Photoniknetzwerken eine gemeinsame Kommunikations- und Kooperationsplattform bieten und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit schaffen.

Ausgewählte Keynotevorträge, vier Sessions zu aktuellen Photonikthemen, eine begleitende Ausstellung und eine Abendveranstaltung bieten hervorragende Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und neue Einblicke in verschiedene Themenfelder zu erhalten.

Zur Jahrestagung ein Interview mit Frau Daniela Reuter, Vorstandsvorsitzende OptecNet Deutschland e.V.:

Daniela Reuter, in Deutschland gibt es eine ganze Reihe Konferenzen und Veranstaltungen der Optikszene. Warum ein neues Format?

Das ist ein Wunsch der Mitglieder. Wir haben als Photoniknetze in den letzten Jahren auf regionaler Ebene viel erreicht, Workshops und Weiterbildungsprogramme etabliert. Nun wollen wir auch die überregionale Vernetzung voranbringen.

Was haben Sie vor?

Wir haben ein zweitägiges Programm aus Vorträgen, Ausstellung und Abendveranstaltung auf die Beine gestellt. Es geht einerseits um die fachlichen Stärken der deutschen Photonikszene, aber auch um Erfahrungsaustausch und Networking. Die Jahrestagung soll künftig jedes Jahr im Frühjahr an einem anderen Standort stattfinden.

Sie sind seit 2015 Vorstandsvorsitzende des OptecNet Deutschland e.V. Wie sehen Sie die aktuelle Vernetzung der Branche?

Die Branche ist erfolgreich, wächst kontinuierlich, ist innovativ und international anerkannt. Die Anforderungen der Zukunft z. B. in der Automatisierung oder Medizintechnik erfordern aber eine deutlich stärkere interdisziplinäre Vernetzung und einen Blick über den eigenen Tellerrand. Die Innovationsgeschwindigkeit hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Es wird wichtiger, gemeinsam an innovativen Produkten zu arbeiten. Dazu muss man das Know-how möglicher Kooperationspartner kennen. Letztlich führt eine bessere Vernetzung der Branche zu einer Stärkung der eigenen Wirtschaftskraft und einer Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Geht es auch um politische Forderungen?

Sicher. Die Branche muss auf nationaler Ebene näher zusammenrücken. Die Unternehmen und Institute sind weiterhin auf Forschungs- und Innovationsförderung angewiesen und brauchen dazu ein starkes Sprachrohr. Die Interessenvertretung einer starken Branche – auch auf politischer Ebene – wird zukünftig eine größere Rolle bei der Arbeit des Dachverbands spielen.

Wen möchten Sie mit der Tagung ansprechen?

Alle Entscheidungsträger der Branche. Geschäftsführer, Entwicklungsleiter, Experten aus Vertrieb und Marketing, aber auch Wissenschaftler von Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Wir erwarten rund 300 Teilnehmer.

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