Hochschulangebote

TU Kaiserslautern Pionier der Photonik-Forschung

In punkto Photonik nimmt die TU Kaiserslautern schon lange eine Spitzenposition in der Forschung ein. Physiker, Chemiker und Ingenieurwissenschaftler forschen in vielen Projekten interdisziplinär eng zusammen. Im Studium und während der Promotion haben Nachwuchswissenschaftler schon früh Gelegenheit, in der Photonik- und Optik-Forschung mitzuwirken und sich zu spezialisieren.

Seit Jahren nimmt die Photonik-Forschung an der TU Kaiserslautern einen besonderen Stellenwert ein. Einst haben Forscher mit ihren Arbeiten hier Grundsteine für neue Technologien gelegt, viele Lasertechniken und Anwendungen sind zum Standard in Forschung und Industrie avanciert. Heute nutzen zahlreiche Arbeitsgruppen der TU diese Techniken für ihre Forschung. Auch in fünf Sonderforschungsbereichen bildet die Photonik ein zentrales Thema. Kaiserslauterer Forscher untersuchen beispielsweise magnetische Eigenschaften unterschiedlicher Materialien mit Hilfe ultrakurzer Laserimpulse oder nutzen laserartige Röntgenstrahlung, um der Frage nachzugehen, warum uns Bakterien krank machen. Darüber hinaus entwickeln sie neue Formen der Informationsübertragung oder setzen auf Lichtstrahlen, um Quantenteilchen abzukühlen und sie besser zu verstehen.

Landesforschungszentrum OPTIMAS

Interdisziplinär arbeiten Forscher aus Physik, Chemie, Biologie und Materialwissenschaften im Landesforschungszentrum Optik und Materialwissenschaft, kurz OPTIMAS, zusammen. Auch Arbeitsgruppen renommierter Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik oder dem Institut für Oberflächen- und Schichtanalytik sind am Zentrum beteiligt. Der Forschungsschwerpunkt liegt im Wechselspiel der Kontrolle von Licht und Materie. Dabei gehen die Wissenschaftler den Fragen auf den Grund, wie man Licht mit Materie und Materie mit Licht kontrollieren kann, um neue Technologien und Anwendungen zu entwickeln.

Studienangebot Physik

An der TU Kaiserslautern können sich Studierende vor allem in den Physik-Studiengängen im Bereich der Photonik spezialisieren. Zur Auswahl stehen Bachelor-, Masterstudiengänge in Physik und TechnoPhysik sowie Diplomstudiengänge in Biophysik und Physik. Ein wesentliches Merkmal der Ausbildung sind kleine Lerngruppen und eine intensive Betreuung. Aber auch jenseits der Lehre können Studierende bereits früh an Forschungsprojekten mitarbeiten und so Einblick in die Arbeit im Labor gewinnen.

Strukturiertes Doktorandenprogramm

Die Graduate School of Excellence Materials Science in Mainz (MAINZ) bietet Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, ihre akademische Laufbahn im Rahmen einer Promotion fortzusetzen. Sie wird im Rahmen der Exzellenzinitiative der Bundesregierung seit 2007 gefördert. Die TU Kaiserslautern bietet dieses dreijährige Programm gemeinsam mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung an. Doktoranden können hier interdisziplinär forschen, zum Beispiel auch in einer der Arbeitsgruppen von OPTIMAS. Dabei steht Ihnen immer ein Ansprechpartner zur Seite. Außerdem bietet die Graduiertenschule zahlreiche Seminare und Workshops an, die unter anderem soziale und Management-Kompetenzen vermitteln.

Wer die Promotion erfolgreich absolviert, ist später auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Die Absolventen arbeiten beispielsweise in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen großer Technologiekonzerne oder in Forschungseinrichtungen.

www.uni-kl.de

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