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Neues Labor für Optische Informationsübertragung

Studierende der Elektro- und Informationstechnik sowie des Wirtschaftsingenieurwesens Elektro- und Informationstechnik an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften werden künftig noch fundierter im Themenfeld des Breitbandausbaus der Internetinfrastruktur mit Glasfaserkabeln ausgebildet. Möglich wird dies durch den Aufbau eines neuen Labors für Optische Informationsübertragung in der Fakultät Elektrotechnik der Ostfalia.

Im neuen Labor untersuchen Studierende mit modernen Messgeräten die wichtigsten Eigenschaften optischer Sender und Empfänger, also von Laserdioden, LED für infrarote Strahlung und von Fotodioden beziehungsweise ganzen Empfangsbaugruppen. Auch das charakteristische Verhalten der aus Glasfasern bestehenden Übertragungsstrecken sowie ihre Verbindungstechniken können genau analysiert und praktisch erprobt werden. So ist es beispielsweise möglich, die Bitfehlerrate schneller Signale (mit Datenraten von bis zu 12,5 Gigabit pro Sekunde) zu messen, die bei der breitbandigen Internetversorgung innerhalb und zwischen Orten verwendet werden. Des Weiteren verfügt das Labor über einen optischen Spektrumanalysator hoher Auflösung mit dem die Ausgangsspektren verschiedener optischer Quellen oder Signalströme auf LWL-Strecken genau charakterisiert werden können.

Auch das wichtigste Messverfahren der optischen Nachrichtentechnik kann von den Studierenden praktisch durchgeführt werden. Mittels Rückstreumessungen an LWL erfahren sie, wie die Qualität langer Übertragungsleitungen analysiert und dokumentiert werden kann, obwohl die gesamte Leitung zur Messung nur von einer Seite aus zugänglich ist, was bei der Fehlerortung in Glasfaserkabeln die Regel ist.

Die vom Land Niedersachsen bereitgestellten Studienqualitätsmittel ermöglichten, die hierfür benötigten Einrichtungen und Messgeräte zur Verbesserung der Qualität des Studiums an der Fakultät Elektrotechnik zu beschaffen. Unterstützt wurde der Aufbau des Labors auch durch Spenden aus der Wirtschaft.

von mn

www.ostfalia.de

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