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Neue wissenschaftliche Geschäftsführung am Helmholtz-Zentrum Berlin

Professor Bernd Rech und Professor Jan Lüning sind seit Juni 2019 wissenschaftliche Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB). Bernd Rech verantwortet den Bereich ‚Energie und Information‘, Jan Lüning leitet den Bereich ‚Materie‘. Bernd Rech ist der Sprecher der wissenschaftlichen Geschäftsführung des HZB in den ersten zwei Jahren. Danach wechselt die Sprecherrolle an Jan Lüning. Die Bestellung der wissenschaftlichen Geschäftsführer erfolgt für eine Dauer von fünf Jahren.

Bernd Rech war seit Mai 2017 kommissarischer wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZB. Zuvor leitete er das Institut für Siliziumfotovoltaik am HZB. Seit 2008 ist er Helmholtz-Programmsprecher für ‚Erneuerbare Energien‘ und koordiniert die Beiträge zur Energieforschung der Helmholtz-Zentren. Rech arbeitete unter anderem am Forschungszentrum Jülich und war Gastprofessor an der Universität Ljubljana in Slowenien.

Jan Lüning arbeitete vor seinem Wechsel an das HZB im Herbst 2018 als Professor an der Pierre und Marie-Curie-Universität Paris. Darüber hinaus war er als wissenschaftlicher Berater am französischen Synchrotron SOLEIL tätig. Lüning hat die Entwicklung neuer Experimentiermethoden an Synchrotronquellen maßgeblich vorangetrieben, sowohl in Paris als auch am Synchrotron in Stanford, USA, wo er vor seinem Wechsel nach Frankreich tätig war.

„Ich freue mich, als wissenschaftlicher Geschäftsführer die Weiterentwicklung unserer hervorragenden Nutzerquelle BESSY II voranzutreiben. Wir werden zudem die Pläne für ein Nachfolge-Synchrotron BESSY III in Berlin intensiv ausarbeiten“, sagt Jan Lüning. „Denn wir sind überzeugt, dass es für den Technologie- und Industriestandort Deutschland notwendig ist, eine neue leistungsstarke Weichröntgenquelle in Deutschland zu etablieren.“

Bernd Rech ergänzt: „Unser Anspruch ist es, dass wir unser materialwissenschaftliches Verständnis immer mit dem Blick auf zukünftige Anwendungen von Energietechnologien verbinden. In Berlin gibt es ein sehr starkes und innovatives Forschungsumfeld in der Energie- und Materialforschung, in dem sich das HZB engagiert. Es ermöglicht uns, von unterschiedlichen Expertisen zu profitieren. BESSY II ist mit seinem Fokus auf der weichen Röntgenstrahlung ein großer Gewinn für diese Forschung.“

von mn

www.helmholtz-berlin.de

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