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MOC2020: Mikrooptik-Konferenz in Jena

In den letzten Dekaden haben mikrooptische Technologien enorme Fortschritte gemacht und konnten in vielfältige Anwendungen vorstoßen. Insbesondere der Automotive-Sektor profitiert von den effizienten und kompakten Optiken, da die Größe der Bauteile meist stark begrenzt ist und die Energiebilanz von Fahrzeugen kontinuierlich optimiert werden muss. Diese und weitere Anwendungen für Mikrooptiken werden vom 24. bis 26. September 2020 auf der Microoptics Conference MOC2020 in Jena diskutiert, die dieses Jahr zusätzlich ihr 25-jähriges Jubiläum feiert.

Die Microoptics Conference MOC findet im jährlichen Wechsel in Japan und anderen Ländern statt, koordiniert durch die Microoptics Group der Japan Society of Applied Physics. Seit vielen Jahren verbucht die Konferenz steigende Besucherzahlen und ist zu einem zentralen Forum für Mikrooptik avanciert. Zuletzt nahmen rund 200 Wissenschaftler aus aller Welt an der dreitägigen, international renommierten Veranstaltung teil.

Die Vorträge und Workshops der Microoptics Conference MOC2020 umfassen neben Beiträgen zu mikro- und nanooptischer Grundlagenforschung auch eine Vielzahl konkreter Anwendungen – von neuen Design- und Herstellungsverfahren mikrooptischer Bauelemente bis hin zu anwendungsreifen optischen Systemen in den Bereichen Kommunikation, Beleuchtung und Quantensysteme. Weitere Beiträge der Konferenz beschäftigen sich mit Mikrooptiken für Messverfahren und Sensorik, sowie für dynamische und funktionale Bauteile wie MEMS, Schalter oder Modulatoren.

Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF präsentieren auf der Konferenz erstmals ihre gebündelte Expertise in der Fertigung effizienter und kompakter Mikrooptiken für den Automotive-Sektor. Dieser profitiert besonders von den Minilinsen, da die Anforderungen an Lichtleistung und Funktionalität hier besonders hoch sind. Neben streng definierten Baugrößen sind es vor allem Auflagen zur Verbesserung der Energiebilanz im Fahrzeug, die die Akzeptanz für den Einsatz optischer Systeme im Auto definieren. So ist es den Jenaer Forschern gelungen, die Grenzen etablierter Optiktechnologien für Kfz-Scheinwerfer zu überwinden und hinsichtlich Miniaturisierung, Effizienz und Design signifikant zu verbessern. Vorgestellt werden unter anderem ein Array-Projektionsansatz, ein blendenfreier Optikansatz und ein Fernlichtdemonstrator.

MOC2020: Call for Papers offiziell gestartet

Neben regulären Plenar- sowie eingeladenen Keynote-Vorträgen wird es zudem Kurzvorträge und Postersitzungen geben, in denen ausgezeichnete Beiträge präsentiert werden.

Bisher bestätigte Program- und Conference Chairs sind:

Prof. Dr. Tetsuya Mizumoto (Tokyo Institute of Technology)

Prof. Dr. Uwe. D. Zeitner (Fraunhofer IOF)

Prof. Dr. Satoshi Iwamoto (University Tokyo)

Prof. Dr. Heidi Ottevaere (Vrije University Brussel)

Die Paper Submission ist ab sofort für alle Interessierten geöffnet. Submission Deadline ist der 1. Mai 2020. Eine Benachrichtigung über die Annahme der eingereichten Papers erfolgt bis Mitte Juni.

Ergänzt wird die Konferenz durch eine Industrieausstellung, an der sich internationale Firmen und Institutionen beteiligen können. Anmeldungen dafür werden unter moc2020@iof.fraunhofer.de entgegengenommen.

von mn

www.iof.fraunhofer.de

www.moc2020.com

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