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Make Light Makeathon 2019: Rapid Prototyping für kreative Tüftler

Vom 25. bis zum 26. Juni fand zum zweiten Mal der vom BMBF im Rahmen der ‚Make Light‘-Initiative unterstützte Make Light Makeathon auf der Laser World of Photonics in München statt. Rund 100 Bastler und Entwickler von 30 Hochschulen, Instituten und einem Unternehmen hatten sich angemeldet. Ihr Ziel war es, in nur 30 Stunden eine Idee für ein innovatives Produkt rund um die Themen Internet of Things, Photonik und Robotik zu finden und einen funktionsfähigen Prototypen zu entwickeln.

Nach der Begrüßung durch Dr. Reinhard Pfeiffer, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Geschäftsführung Messe München, stimmte Dr. Rainer Stetter, Geschäftsführer und Inhaber vom Organisator ITQ in München, die Teilnehmer auf die vor ihnen liegende Herausforderung ein.

Nach ersten Pitches und Teampräsentationen ging es zum praktischen Teil. Dabei versorgten die Kooperationspartner Infineon und Conrad Electronic die Teams nicht nur mit Material und den nötigen Tools, wie zum Beispiel 3-D-Druckern, Laser-Cuttern und Programmier-Boards, sondern standen ihnen auch mit fachlichem Rat zur Seite. Neben praktischen Fertigkeiten lernten die Teilnehmer, Teams zu organisieren und sich demokratisch abzustimmen.

Am Ende der Veranstaltung präsentierten die Teams ihre funktionierenden Prototypen einer sechsköpfigen Expertenjury, bestehend aus Martin Laarman (Make Germany), Daniel Bachfeld (Maker Media), Matthias Munk (Trumpf), Philipp Wallner (The MathWorks), Dr. Frank Schlie (BMBF) und Dr. Sergej Stoetzer (Conrad Electronic).

Bei dem Make Light Makeathon ging es aber nicht darum, Preise zu verteilen, sondern um die Wissensvermittlung durch Austausch, gemeinsames Lernen und praktische Anwendung. Deshalb verließen alle Bastler und Entwickler die Veranstaltung als Gewinner.

Die Prototypen im Überblick:

  • Cheap way to measure distance: preiswerter Messkolben mit Sensor und LED zur Distanzmessung (Technische Hochschule Ingolstadt)
  • Smart Road Sweeper: solargetriebener-Kehrroboter für den Außenbereich (OPTIMA packaging group, Schwäbisch Hall)
  • Spoky – alarm clock with Spotify: mobiler Musikwecker, der Morgenmuffel aktivieren soll (Hochschule Aalen)
  • cool-o-meter: Gerät zur Identifikation cooler Leute (Technische Hochschule Rosenheim)
  • Happy turtles: Mutterschiff mit Minibooten, die Plastikmüll aus dem Meer fischen (Team BaKaRoS: TU München; Fraunhofer IAO, Stuttgart)
  • Colourcube: transparenter Würfel, der in verschiedenen Farben leuchtet, je nachdem auf welche Seite er fällt (Beuth Hochschule für Technik, Berlin)
  • Solarcar for Africa: kostengünstiges, einfaches Solarauto aus Bambus (FAU Nürnberg-Erlangen; TU München; Hochschule Rosenheim; Universität Las Palmas de Gran Canaria, Spanien; INIT Botswana, Afrika)
  • muscle controlled skill game: virtuelles Labyrinthspiel, bei dem die Spieler ihre Muskelkraft zur Steuerung nutzen sollen (Beuth Hochschule für Technik, Berlin)
  • RoboTag: Spiel, bei dem zwei Autos mit Lasern gegeneinander antreten (Team WestfAAlen: Hochschule Aalen; FH Westfalen)
von mn

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