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Schneiden von Freiformen möglich Laserschneidanlage für die Medizintechnik

Speziell für die vollautomatische Fertigung von dünnen Mikroskopgläsern wurde die Laserschneidanlage DLC 820 von Manz entwickelt. Die eingesetzte Technologie basiert auf dem Laserschneidverfahren M-Cut (modification cut), das sich bereits bei der Produktion von Deckgläsern für Smartphones und Tablet-Computer bewährt hat. Ein ultrakurz gepulster Pikosekundenlaser modifiziert das zu bearbeitende Glassubstrat entlang einer nur zwei Mikrometer starken Linie – ähnlich einer Perforierung. Objektträger und Deckgläser lassen sich anschließend in variablen Geometrien mechanisch heraustrennen.

Die Maschine arbeitet vollautomatisch rund um die Uhr und lässt sich werkzeuglos, also allein softwaregesteuert, umrüsten. Die Schnittgeschwindigkeit liegt bei bis zu 1,8 m/s. Verarbeiten lassen sich Glassubstrate von bis zu 1,5 x, 1,5 m2. Die Rauigkeit der Schnittkanten liegt unterhalb von 0,5 µm. Sehr geringes Chipping sorgt für eine hohe Bruchfestigkeit der Mikroskopgläser. Inline-Messtechnik ist integrierbar, für automatische Korrekturen im Prozess.

von mg

www.manz.com

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