Hochschulangebote

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Interdisziplinäre Optik-Ausbildung

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) bietet in einem integrierten Konzept eine optische Ausbildung auf internationalem Niveau. Die Graduiertenschule SAOT und das Masterprogramm MAOT sind in das Umfeld des weltweit in Optik und optischen Technologien renommierten Forschungsstandort Erlangen eingebettet.

Die FAU ist seit Jahrzehnten international anerkannter Forschungsstandort im Bereich Optik. 2006/2007 mündete die Exzellenz der Forschung in Optik und optischen Technologien in die Einrichtung der Graduiertenschule „Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies (SAOT) im Rahmen der Exzellenzinitiative und des Masterprogrammes „Master in Advanced Optical Technologies“ (MAOT) als Teil des Elitenetzwerk Bayerns. Das 2009 gegründete Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) ist ein weiterer Beleg für die ausgewiesene Erlanger Expertise in der Grundlagenforschung.

Internationale Ausrichtung

SAOT und MAOT sind international ausgerichtet und arbeiten komplett in englischer Sprache. Internationalen Interessenten wird so der Einstieg in den Wissenschaftsstandort Deutschland erleichtert, deutsche Studierende profitieren vom internationalen Umfeld als Vorbereitung auf ihre spätere Karriere. Internationale Dozenten und Gastvorträge, internationale Workshops in Erlangen und Unterstützung von Konferenzreisen und Forschungsaufenthalten bei Partnerinstitutionen bilden ein ideales Umfeld für die fachliche und persönliche Entwicklung von Studierenden und Doktoranden.

Interdisziplinärer Ansatz führt zu Innovation

Der Master in MAOT bietet einen hochwertigen Abschluss für eine anspruchsvolle Tätigkeit in der Industrie oder eine wissenschaftliche Weiterqualifikation. Die Promotion in SAOT erfolgt auf Grundlage der Ausbildung in MAOT oder in einem der Studiengänge der beteiligten Disziplinen.

Das Herzstück beider Initiativen ist die Interdisziplinarität. Die Technische Fakultät in Erlangen ist die bundesweit einzige Fakultät einer Volluniversität mit dem nahezu kompletten Fächerkanon der Ingenieurswissenschaften. Maschinenbauer, Werkstoffwissenschaftler, Elektrotechniker, Informatiker und Chemieingenieure arbeiten in einer Fakultät eng zusammen. MAOT und SAOT leben die Interdisziplinarität in Forschung und Lehre für die optischen Technologien in besonderer Weise, über die Fakultätsgrenzen hinaus in intensiver Zusammenarbeit mit der Physik bzw. dem Max-Planck-Institut und der Medizinischen Fakultät.

Eine fundierte interdisziplinäre Ausbildung innerhalb der Ingenieurswissenschaften und ebenso in den physikalischen Grundlagen bildet den kreativen Nährboden für Innovationen, die in den Promotionsprojekten der SAOT und in der forschungsnahen Ausbildung der MAOT gedacht und verwirklicht werden.

Einbettung in den Wissenschaftsstandort Erlangen

Weitere Möglichkeiten bieten sich den Studierenden und Doktoranden durch die enge Zusammenarbeit mit den in Erlangen angesiedelten Fraunhofer-Instituten, der Bayerischen Laserzentrum GmbH, dem Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung und dem Helmholtz-Institut für Erneuerbare Energien im Bereich Solarzellen. Besonderes Augenmerk im „Medical Valley“ Erlangen bekommt auch die Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum für die Anwendung optischer Technologien in der Medizin.

In Erlangen profitieren zu jeder Zeit alleine in MAOT und SAOT ca. 50 Studierende und 150 Doktoranden von einem Lehr- und Forschungsangebot im Bereich Optik und optischen Technologien, für das es in dieser Vielfalt wohl kaum Vergleichbares gibt. Die Bündelung der Kompetenzen in interdisziplinärer Forschung bereitet ideal auf die Herausforderungen der späteren Arbeit in Forschung und Industrie vor.

www.aot.uni-erlangen.de

Unterbeiträge zu diesem Artikel
© photonik.de 2020 - Alle Rechte vorbehalten