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Ideenwettbewerb von Photonics BW: Die Gewinner stehen fest

Viele interessante und innovative Ideen sind im Rahmen des Ideenwettbewerbs von Photonics BW eingegangen. Eine Jury aus Fachexperten hat die Ideen bewertet und somit die Gewinner sowie die Zweit- und Drittplatzierten ermittelt. Die Preise wurden im Rahmen der fachlich passenden Arbeitsgemeinschaften von Photonics BW übergeben.

„Deine Idee für das Werkzeug Licht“ – mit diesem Aufruf wurden Lösungsansätze für die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft mithilfe der Photonik gesucht. Der Ideenreichtum der Bewerber verdeutlicht abermals die vielfältigen Anwendungsgebiete der Photonik: von der Biotechnologie, Optik und  Akustik über Robotik, Automotive und Lasertechnik bis hin zu Augmented Reality und Datenübertragung waren viele spannende Ansätze dabei.

Für die Bewertung der eingesandten Ideen waren zwei unterschiedliche Kriterien ausschlaggebend: Zum einen wurde die Originalität/Neuheit der Ideen beurteilt, zum anderen die Aussicht in Bezug auf Anwendungspotenzial/Relevanz/Nutzen. Die Bewertung wurde von einer neutralen Fachjury bestehend aus den Experten der Arbeitsgemeinschaften durchgeführt.

Den 1. Platz belegte das Team um Veronika Kienle vom Wieland-Gymnasium Biberach mit ihrer Idee der „Photokatalytischen Wasserreinigung“. Diese soll eine vollständige Beseitigung von Restbeständen an Antibiotika, Hormonen und ähnlichen organischen Substanzen im Trinkwasser ermöglichen. Den 2. Platz belegte das Team um Stefan Schupp von der Universität Konstanz. Mit ihrem „UV-Terminator“ sollen Spinnennetze mithilfe von UV-C-Strahlung an schwer zugänglichen Stellen entfernt werden können. Den 3. Platz belegte das Team um Andreas Herbst, ebenfalls von der Universität Konstanz, mit ihrer Idee einer „Gehörbrille“. Diese soll gehörlosen und älteren Menschen mit Hörschwäche den Alltag erleichtern, indem akustische Signale als farbige Symbole auf einer Brille abgebildet werden.

Die Preisübergabe des 1. und 2. Platzes fand im Rahmen der thematisch passenden Arbeitsgemeinschaft „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ in Reutlingen statt, die gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft „Optische Messtechnik“ veranstaltet wurde. Hier wurde der Erstplatzierten Veronika Kienle eine Urkunde, ein Pokal und ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro überreicht. Auch die Zweitplatzierten, das Team um Stefan Schupp, nahmen ihre Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro entgegen. Die Preisübergabe des 3. Platzes fand im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Optik-Design und Simulation“ in Erlangen statt. Dabei erhielten die Drittplatzierten, das Team um Andreas Herbst, eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro.

Die Studenten und Schüler hatten während der Preisübergabe die Möglichkeit, ihre Ideen vor einem Fachpublik vorzustellen. Dabei konnten Fragen zur Funktionalität geklärt und Anregungen zu weiteren Einsatzmöglichkeiten gesammelt werden. Außerdem hatten die Preisträger die Möglichkeit, erste wichtige Kontakte zu sammeln und mit potenziellen Partnern für die spätere Verwertung der Ideen ins Gespräch zu kommen.

von mn

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