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Gründungsdirektor des Deutschen Optischen Museums

PD Dr.-Ing. Timo Mappes ist zum Professor für Geschichte der Physik mit Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen worden. Zugleich wird er Gründungsdirektor des Deutschen Optischen Museums (D.O.M.), das in Jena entsteht. Mappes hat seine Arbeit am 1. Juli 2018 aufgenommen. Er ist einerseits in der Wissenschaft und der industriellen Forschung und Entwicklung optischer Anwendungen tief verwurzelt, andererseits erarbeitete er sich in den letzten zwei Jahrzehnten in der Dokumentation und Wissenschaftsgeschichte des Mikroskopbaus ab 1800 einen hervorragenden Ruf. Zu seinen Aufgaben als Direktor des Deutschen Optischen Museums und Professor für Geschichte der Physik der Universität Jena zählt die enge wissenschaftliche Vernetzung von Museum, Forschung und Lehre.

Durch die Neukonzeption und den umfassenden Umbau des Optischen Museums in Jena wird das neue D.O.M. entstehen – ein forschendes Museum und Referenzort für die Darstellung der Geschichte von Optik und Photonik. Es ordnet sich als neuer Partner ein in die bedeutenden wissenschaftlichen Sammlungen und Museen der Friedrich-Schiller-Universität, wo Wissenschaftsgeschichte und -vermittlung weit über Jena hinaus sichtbar gepflegt werden. Zugleich soll das neue Museum eine Begegnungsstätte mit vielfältigen Bildungsangeboten sowie ein Anziehungspunkt in der Stadt und der Region werden. Trägerinstitution des D.O.M. ist die gleichnamige Stiftung, die auch die Finanzierung sichert. Gründungsstifter sind die Ernst-Abbe-Stiftung, die Carl Zeiss AG, die Carl-Zeiss-Stiftung, die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Stadt Jena.

„Ich freue mich darauf, die Zukunft des Deutschen Optischen Museums zu gestalten. Unsere Besucher sollen die physikalischen Grundlagen der Optik selbst erkunden können und neue Technologien in ihrer Anwendung verstehen. Gleichzeitig ist es der Anspruch des D.O.M., die Geschichte der Optik ganzheitlich zu erforschen. Jena ist der Geburtsort der modernen Optik und bis heute herausragend in der Optik- und Photonikforschung. Nutzen wir diese Standortvorteile, dann hat das D.O.M. die Chance, eine weltweit führende Einrichtung zu werden. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Museums und den bisherigen und künftigen Partnern werde ich dieses Vorhaben umsetzen“, beschreibt Mappes sein Engagement für das D.O.M.

Seinen beruflichen Werdegang begann Mappes 2006 nach seiner Promotion zum Dr.-Ing. in Karlsruhe im Konzeptteam für die Verschmelzung der Universität Karlsruhe mit dem Forschungszentrum Karlsruhe zum Karlsruhe Institute of Technology (KIT). Am KIT war der habilitierte Wissenschaftler später auch Leiter einer unabhängigen Nachwuchsforschungsgruppe und Sprecher des Young Investigator Networks und hält dort bis heute Vorlesungen. 2012 wechselte er zu Zeiss. Zuletzt leitete er bei der Carl Zeiss Vision International GmbH die Ressorts Technology and Innovation sowie Information Technology.

von mn

www.uni-jena.de

www.deutsches-optisches-museum.de

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