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Geschäftsanbahnung Japan Feinmechanik, optische Technologien und Photonik

AHP International führt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 28. Juni bis zum 04. Juli 2020 eine Geschäftsanbahnungsreise für Unternehmen mit dem Fokus auf Feinmechanik, optische Technologien und Photonik nach Japan durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Deutsche Unternehmen der Branche sollen dabei detaillierte Informationen zum Eintritt in den japanischen Markt erhalten und bei der Geschäftspartnersuche in Japan unterstützt werden.

Japan besitzt ebenso wie Deutschland eine ausgeprägte High-Tech-Branche und eine starke Industrie, in der diese Technologien eingesetzt und angewandt werden. Da die hohe inländische Nachfrage das einheimische Angebot an feinmechanischen und optischen Technologien übersteigt, ergeben sich große Chancen für deutsche Unternehmen in den japanischen Markt einzusteigen und mit japanischen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen zu kooperieren. Besonders die Forschung und Entwicklung im Bereich der Nanotechnologien fördert die japanische Regierung und unterstützt internationale Unternehmenskooperationen. Der japanische Markt in dieser Branche ist ebenfalls vielversprechend, ein Wachstum um 100 % bis 2030 ist prognostiziert. Daher bietet Japan im Bereich Photonik und Feinmechanik gute Voraussetzungen für neue Geschäftskooperation mit deutschen Unternehmen.

Im Zentrum der Geschäftsanbahnungsreise steht die Vermittlung von qualifizierten und individuellen Erstkontakten zu potenziellen Kunden, OEM, Forschungseinrichtungen, Netzwerken und Fachverbänden auf dem japanischen Markt, die auf das Profil der deutschen Teilnehmer zugeschnitten sind. Zudem erhalten die Teilnehmer spezifische Zielmarktinformationen zur individuellen Vorbereitung der Geschäftsanbahnung.

Während des sechstägigen Programms finden zwei Präsentationsveranstaltungen zur Darstellung der Leistungsfähigkeit der deutschen Branche statt. Während dieser Veranstaltungen können sich die deutschen Unternehmen, ihr Unternehmensprofil und ihr Leistungsportfolio vor einem japanischen Fachpublikum präsentieren. Parallel zu den vorab vereinbarten, individuellen Gesprächsterminen in Tokio, Hamamatsu, Osaka und Kyoto werden - abhängig von den Teilnehmerprofilen - verschiedene Besuche bei japanischen Branchenunternehmen geplant. Das Networking mit geladenen Gästen und mit anderen Reiseteilnehmern gibt zusätzlich neue Impulse für die eigene Geschäftsentwicklung und rundet das Programm ab.

Detaillierte Informationen zur Geschäftsanbahnungsreise nach Japan, zum Marktumfeld und dem Programm finden Sie in der Projektbroschüre. Anmeldeschluss ist der 13. März.

Die Reise richtet sich vorrangig an kleine und mittelständische Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch Nicht-KMUs eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben. Der durch das BMWi geförderte Teilnehmerbeitrag an der Geschäftsanbahnung beträgt:

500 € (netto) für Teilnehmer mit weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitern

750 € (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Millionen Euro Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern

1000 € (netto) für Teilnehmer ab 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder ab 500 Mitarbeitern

Individuelle Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst.

von mn

www.ahp-international.de

www.bmwi.de

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