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Eine bessere Infektionsdiagnostik als gemeinsames Ziel

Insgesamt neun junge Wissenschaftler arbeiten in gemeinsamen Projekten der Alfaisal University Riad in Saudi-Arabien und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT). Die Doktoranden aus Riad erforschen hochspezifische optische Biosensoren für die Infektionsdiagnostik und Bildgebung sowie miniaturisierte Analytikplattformen – Lab-on-Chip-Systeme – für biomedizinische und umweltanalytische Fragestellungen.

Bereits seit drei Jahren besteht die wissenschaftliche Kooperation zwischen der Gruppe von Dr. Mohammed Zourob in Riad und dem Team von Professor Jürgen Popp, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-IPHT und Professor für Physikalische Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) in Jena. Zaroub und die Studenten aus Riad sind regelmäßig für kurze Forschungsaufenthalte zu Gast am Leibniz-IPHT.„Wir können die in Riad erforschten Biosensoren sehr gut mit den in Jena etablierten optischen Technologien für die Infektionsdiagnostik zusammenführen und so neue Einsatzgebiete erschließen“, beschreibt Popp die gemeinsamen Ziele.

Um die Kooperation nachhaltig zu festigen, sind längere Forschungsaufenthalte in Jena geplant. Dabei arbeiten die Doktoranden sowohl mit dem Leibniz-IPHT als auch Partnern am Universitätsklinikum Jena und der FSU Jena zusammen. Zudem führen sie ihre Promotionsverfahren binational durch. Neben Mohammed Zourob, der die Forschungsarbeite in Riad betreut, stehen Jürgen Popp und sein Team um Dr. Dana Cialla-May als Kooperations- und Diskussionspartner mit ihrem Know-how auf den Gebieten der Spektroskopie, der Mikrofluidik sowie der Lab-on-Chip-Technologien zur Seite. In wenigen Jahren sollen die ersten Doktoranden ihre Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena abschließen.

von mn

www.leibniz-ipht.de

www.alfaisal.edu

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