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Ehrung für Laserverfahren in Atom- und Oberflächenphysik

Der emeritierte Physikprofessor Klaas Bergmann ist von der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft (APS) mit dem Davisson-Germer-Preis 2020 für Atom- und Oberflächenphysik ausgezeichnet worden. Dieser Preis gilt als einer der höchsten Auszeichnungen auf diesem Feld. Klaas Bergmann erhält den Preis für das von ihm und seiner Arbeitsgruppe entwickelte Laserverfahren Stimulated Raman Adiabatic Passage (Stirap). Der Preis, nach den Entdeckern der Elektronenbeugung Clinton Davisson und Lester Germer benannt, wird Bergmann Anfang Juni 2020 auf dem Jahrestreffen der Division of Atomic, Molecular and Optical Physics der APS in Portland/Oregon verliehen.

Bei dem vor über 25 Jahren an der TU Kaiserslautern entwickelten Verfahren handelt es sich um eine laserbasierte Methode, mit der sich Eigenschaften (in einigen Fällen auch die Struktur) von Atomen, Molekülen und anderen Quantensystemen gezielt verändern oder kontrollieren lassen. Für den damaligen Stand der Wissenschaft war die Art, wie dies gelingt, sehr überraschend.

„Das Stirap-Verfahren hat sich zu einer ungemein vielseitigen Technik entwickelt und kommt nicht nur in der Physik und Chemie zum Einsatz, sondern auch in Bereichen wie der Quantentechnologie und Quanteninformatik", sagt Michael Fleischhauer, Professor für theoretische Physik an der TU Kaiserslautern. Stirap ist beispielsweise die Grundlage von Speichern für photonische Quantenbits, eine Anwendung, an die vor 25 Jahren noch nicht zu denken war.

von mn

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