Nachrichten

Namen & Nachrichten Biophotonik Imaging Lab

Um die optische Analyse von biologischen Proben weiter zu verbessern, wurde am 1. Juli 2016 das ’Jena Biophotonic and Imaging Laboratory’ (JBIL) offiziell ins Leben gerufen. Wissenschaftler erhalten damit einen einzigartigen Zugang zu methodenübergreifenden, multimodalen Bildgebungsverfahren.

Partner des Zentrums sind das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT), die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) sowie das Universitätsklinikum Jena (UKJ). Das Projekt ist besonders, weil Proben wie Blut, Urin, Speichel oder Gewebe nicht nur mit einer einzelnen Methode, sondern je nach Anforderung mit einer Kombination verschiedener Analyseverfahren untersucht werden können. Die Analyse von Proben mit sich ergänzenden Bildgebungsverfahren wird in der Grundlagenforschung und der medizinischen Diagnostik im Bereich der Infektions- oder Krebsforschung fundamental neue Möglichkeiten im Verständnis von Krankheitsprozessen und deren diagnostischer Nutzung erlauben, sind sich die Jenaer Wissenschaftler sicher.

Zu den Initiatoren des Zentrums gehören Prof. Jürgen Popp, wissenschaftlicher Direktor des IPHT und Leiter des Instituts für Physikalische Chemie der FSU,  Prof. Ferdinand von Eggeling sowie Prof. Michael Bauer, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKJ. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 460 000 Euro geförderte Zentrum steht Forschungsinstituten, Firmen und Universitäten für Fragestellungen rund um die biophotonische Analytik zur Verfügung.

www.leibniz-ipht.de

© photonik.de 2019 - Alle Rechte vorbehalten