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20 Jahre Scansonic

Vor 20 Jahren gründete Maschinenbauingenieur Igor Haschke Scansonic. Für den ersten Kunden Volkswagen entwickelte das Start-up eine völlig neuartige Bearbeitungsoptik für das präzise Löten von Karosserien mit Laser – zu der Zeit noch ein relativ neues Werkzeug in der Produktion. Mit ihrer taktilen Nahtführung setzen die ALO-Modelle (adaptive Laseroptik) bis heute Standards in der Industrie und speziell im automobilen Karosseriebau. Rund 3300 Optiken der ALO-Reihe wurden bisher ausgeliefert. Die erzielte Nahtqualität macht eine teure Nachbearbeitung überflüssig und eröffnet Designern größere Gestaltungsspielräume.

Die Nachfrage nach den neuartigen Laserbearbeitungsoptiken war groß, das Unternehmen wuchs schnell und lieferte seine Produkte in die ganze Welt. Viele internationale Automobilhersteller zählten bald zu den Scansonic-Kunden. Das Sortiment wurde um vielfältig konfigurierbare Bearbeitungsoptiken für das Laserschweißen, Laserhärten und Laserschneiden sowie um optische Sensorik ergänzt.

Ein aktueller Schwerpunkt sind Anwendungen unter anderem in der Elektromobilität. So sorgt zum Beispiel die RLW-S für punktgenaues Remoteschweißen von Kupfer-Hairpins, die ALO4 für crashsichere Nähte von Batteriekästen in Elektroautos.

Das 2002 eingerichtete Laserlabor von Scansonic wurde mittlerweile zu einem der größten Laserapplikationszentren weltweit ausgebaut. Hier entsteht Prozess-Know-how, hier werden neue Optiken geprüft, sowie hochmoderne Applikationen und Fertigungsansätze gemeinsam mit Kunden entwickelt und getestet.

Seit über zehn Jahren ist Scansonic über seinen internationalen Vertriebs- und Servicepartner Abicor Binzel in mehr als 50 Ländern vertreten. Am Standort Berlin arbeiten heute bei Scansonic rund 120 Mitarbeiter in Entwicklung, Produktion und Vertrieb. Als Teil der Berlin.Industrial.Group. kann sich die Firma so fast ausschließlich um die wertschöpfenden Tätigkeiten kümmern.

von mn

www.scansonic.de

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