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Ehrungen und Preise
Quantenoptiker geehrt
23.04.2010

Zwei Natur- und ein Geisteswissenschaftler aus dem Ausland sind die neuen Alexander von Humboldt-Professoren. Sie sind die ersten drei Preisträger des mit jeweils bis zu 5 Mio. € höchstdotierten internationalen Forschungspreises Deutschlands in diesem Jahr. Der aus Deutschland stammende Quantenoptiker Dr. Dietrich Leibfried (44) vom National Institute of Standards and Technology, Boulder, USA, soll künftig an der Universität Ulm arbeiten.
Der Preis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung an insgesamt bis zu zehn Preisträger im Jahr vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Damit ehrt die Stiftung weltweit führende und im Ausland tätige Forscher aller Disziplinen, die langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchführen sollen.
Das Preisgeld ist für die Finanzierung der ersten fünf Jahre in Deutschland bestimmt. Den Hochschulen eröffnet der Preis die Chance, internationalen Spitzenkräften konkurrenzfähige Rahmenbedingungen und eine langfristige Perspektive für die Arbeit in Deutschland zu bieten sowie ihr Profil zu schärfen. In weiteren Auswahlsitzungen im Sommer und im Herbst dieses Jahres werden die weiteren der insgesamt bis zu zehn Preisträger des Jahres 2010 ausgewählt.
Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan äußerte die Erwartung, dass die Preisträger zu Magneten für begabte Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland und der ganzen Welt werden, Talente entdecken und Begeisterung wecken. Bei den seit 2008 erfolgreich eingeführten Professuren gelte es allerdings, den Anteil der nominierten Wissenschaftlerinnen zu erhöhen und deshalb bei den Nominierungen gezielter nach chancenreichen Forscherinnen zu suchen.
Photonik 2/2010
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