Suche

Anzeige:

Verbände

Schulterschluss von Politik und Industrie

19.04.2012

Im Rahmen des Photonics21-Jahrestreffens in Brüssel sicherte die europäische Photonik-Industrie Maßnahmen zu, die helfen sollen gemeinsam mit der EU das ‘Tal des Todes’ zu überwinden.

Dr. Zoran Stancic, stellvertretender EU-Generaldirektor für Informationsgesellschaft und Medien: Europa muss sich den Anforderungen einer rasanten Globalisierung der Märkte stellen

Bis 2020 will man in einer Photonik Public Private Partnership (PPP) mit der EU-Kommission die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen deutlich verbessern. In einer rasch globalisierenden Wirtschaft gelte es, das große wirtschaftliche Potential photonischer Produkte schneller verfügbar zu machen. Dazu müsse man, so der Präsident der europäischen Technologieplattform und Osram-Geschäftsführer Martin Goetzeler, die Fehler der Vergangenheit vermeiden und ein Innovationsförderliches Klima entlang der gesamten Wertschöpfungskette schaffen. Hierfür werde die Photonik-Industrie bis 2020 öffentliche Fördergelder von 1,4 Mrd. € auf einen Gesamtetat von 7 Mrd. € vervierfachen. Die Investitionssicherheit über die kommenden acht Jahre werde man außerdem durch die Schaffung von 70 000 bis 100 000 neuen Stellen begleiten. Desweitern sollen messbare Parameter den Erfolg geförderter Projekte nachweisbar machen.
Neelie Kroes, Vizepräsidentin der EU-Kommission, versprach aktive Unterstützung für die PPP. Sie sieht in der Zusicherung der Industrie einen wichtigen Schritt in Richtung eines konkurrenzstarken Europas. Die Produkte der Photonik, einer der bedeutendsten Schlüsseltechnologien, seien wegweisend für die zukünftige Welt. In einer mit Vertretern der EU-Kommission und des EU-Parlaments besetzten Podiumsdiskussion bewertete der britische EU-Parlamentarier Malcolm Harbour die PPP als klaren Impuls für die Leitinitiative “Union der Innovation“.
Im Rahmen des Jahrestreffens von Photonics21 Ende März wurde zum vierten Mal der Student Innovation Award für herausragende Forschungsarbeiten verliehen. Die Förderung von Aus- und Weiterbildung stellt für Photonics21 eine zentrale Aufgabe zum Erhalt der hochqualifizierten Arbeitskraft Europas dar. Der Preis im Wert von 5000 € ging an die Post-Doktoranden Thomas Geernaert, Freie Universität Brüssel, sowie Bernhard Schrenk, Technische Universität Athen, für ihre Arbeiten an Sensoren sowie an einer neuen Generation von Glasfasernetzen.

Photonik NL9/2012

Diese und ähnliche Meldungen kostenlos als Newsletter abonnieren?

Zur Anmeldung für den Newsletter

Share | |


Photonik mobil


Stets informiert:

Die mobile Version von Photonik für iPhone, Blackberry etc. unter:

www.photonik.de/
mobil

Photonik-Newsletter

Möchten Sie den Photonik-Newsletter per eMail erhalten?
Dann klicken Sie bitte hier.



Willst du die gesamten Möglichkeiten der Photonik sehen?
Dann entdecke die Welt des Lichts auf www.photonik-campus.de.