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Aus den Unternehmen
Wertvolles Patent der TU Berlin
03.05.2012

Mit einem global agierenden Unternehmen der Halbleiterindustrie haben die Technische Universität Berlin und ihr Technologietransfer-Partner ipal Gesellschaft für Patentverwertung Berlin mbH einen Vertrag geschlossen, wonach das Unternehmen weit mehr als 1/2 Mio. € für ein Grundlagenpatent zahlt, das auf einer TU-Erfindung basiert. Das Patent ermöglicht es, die Energiekonversions-Effizienz photonischer Bauelemente
wesentlich zu steigern.
Prof. Dieter Bimberg, Leiter des Zentrums für NanoPhotonik am Institut für Festkörperphysik der TU Berlin, bricht mit seinem Team immer wieder Geschwindigkeitsrekorde im Datentransfer mittels photonischer Bauelemente, die auf neuesten technischen Erkenntnissen der Nanotechnologien basieren. Die Erfinder erhalten gemäß Arbeitnehmererfindungsgesetz einen Teil der Erlöse aus der aktuellen Transaktion.
Dr. Kirk Haselton, gebürtiger US-Amerikaner und Lizenzmanager bei ipal, begleitete die Verhandlungen federführend und weiß, dass Erlöse dieser Größenordnung für Technologien aus Universitäten nicht die Regel sind − auch nicht im amerikanischen Markt, in dem der Handel mit Lizenzen und Patenten schon seit Jahrzehnten etabliert ist. Nach statistischen Erhebungen der amerikanischen Organisation AUTM konnten im Jahr 2010 nur rund 150 Erfindungen aus US-Universitäten mehr als 1 Mio. US$ erlösen.
Photonik 3/2012
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