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Anwendungsberichte

Biodiesel-Beimengungen in Diesel per FTIR messen

07.06.2010 - Photonik 3/2010

Der Biodiesel-Anteil an normalem Diesel-Kraftstoff kann bis zu 5% betragen, darunter besteht nach der internationalen Norm ASTM D975 keine Auszeichnungspflicht. In verschiedenen Einsatzbereichen wie z.B. in der Energieerzeugung oder der Luftfahrt kann aber bereits ein Anteil unterhalb dieser Grenze von entscheidender Bedeutung sein.
Messen lassen sich Biodiesel-Beimengungen über die Analyse von Fettsäure-Methylester (FAME). Der US-amerikanische Hersteller A2 Technologies hat mit dem PAL-Spektrometer eine verbesserte FTIR-Flüssigkeitsanalyse-Technik entwickelt, die einen empfindlichen Transmissions-Infrarot-Messkopf mit den in der Norm ASTM D7371 spezifizierten Algorithmen und Proben-Sets kombiniert. Der Anteil von Biodiesel kann so in einem Bereich von 0,025–20% bestimmt werden. In Ringversuchen wurde festgestellt, dass dies das empfindlichste und genaueste derzeit mögliche Messverfahren ist, insbesondere bei geringen Beimengungen. (...)Optatec 2010, Stand E30

Photonik 3/2010
Autor(en): Polytec GmbH

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