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Nanorauheit statt Lotusstruktur: Chancen für ultrahydrophobe optische Oberflächen

05.04.2005 - Photonik 2/2005

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass glatte Oberflächen mit einer bestimmten molekularen Oberflächenstruktur eine "intrinsische Hydrophobie" mit Wasserkontaktwinkeln bis maximal 120° ausbilden, und dass zum Erreichen von Ultrahydrophobie mit wesentlich höheren Kontaktwinkeln zusätzlich eine spezielle rauhe Struktur vorhanden sein muss. Die Natur liefert nun beeindruckende Beispiele für Oberflächenstrukturen, die zur Ultrahydrophobie und damit Selbstreinigung führen. Schon seit Generationen berühmt für den Selbstreinigungseffekt ist die Lotuspflanze. Wassertropfen perlen von Lotusblättern vollständig ab und reißen vorhandene Schmutzpartikel rückstandsfrei mit. REM-Aufnahmen der Blattoberfläche zeigen ausgeprägte Strukturanordnungen.

Photonik 2/2005
Autor(en): Angela Duparré, Marcel Flemming, Gunther Notni, Andreas Tünnermann, Fraunhofer IOF, Jena

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