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Uni Luxemburg setzt auf Laserforschung

18.10.2011

Das Großherzogtum Luxemburg ist stark von Export und Innovation abhängig. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Ressourcen zu erschließen fördert es besonders die Diversifikation der Wirtschaft.

Das EU- und Bankenviertel Kirchberg wird Standort für das neue Lasertechnologie-Kompetenzzentrum. Unten: Lasertechnik zur Fertigung von Batterien für die Elektromobilität

Die Universität Luxemburg plant den Aufbau eines Lasertechnologie-Kompetenzzentrums an der Fakultät für Naturwissenschaften, Technologie und Kommunikation auf dem Campus Kirchberg. Das Projekt soll bis Ende 2014 umgesetzt sein. Es umfasst Gesamtinvestitionen von über 450 000 €, mitfinanziert wird es zu rund einem Drittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“.
Kleine und mittlere Betriebe sowie internationale Unternehmen sollen zu neuen Erkenntnissen aus der Lasertechnologie informiert werden und in die Ausbildung von Fachkräften investieren. Im Mittelpunkt der Aktivitäten werden Laseranwendungen z.B. in der Elektromobilität, der Kunstoff-Fertigung oder im Fassadenbau stehen. Ein erstes Forschungsprojekt betrifft den Lasereinsatz zum Verbinden von Kupfer- und Aluminiumplatten. Diese neue Technik wird u.a. in der Batterieproduktion für elektrische Autos eingesetzt.
Das Projekt ist offen für weitere Forschungsthemen, die sich aus Kooperationen mit der Industrie ergeben, z.B. die Bearbeitung von Stahl und Glas oder die Produktion flüssigkeitsdichter Polymer-Komponenten. Das Kompetenzzentrum soll auch zur Ausbildung von Bachelor- und Masterstudenten beitragen sowie neue Forschungsbereiche für Doktoranden und Forscher eröffnen.

Photonik 5/2011

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