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Konferenzberichte

Ärzte bewerten F&E-Projekte

15.03.2012

photonics4life
photonics4life

Die Zusammenarbeit von Medizinern, Wissenschaftlern und Technologen auf der Suche nach neuen Lösungen scheitert nicht selten an mangelnder interdisziplinärer Kommunikation und fehlenden Kenntnissen über andere Fachbereiche. Um die medizinische Forschung effizienter zu gestalten, müssen Forscher besser vernetzt werden.
Mit dieser Überzeugung hat das interdisziplinäre Netzwerk photonics4life im Dezember verschiedene Forschungsprojekte, die eine bessere Diagnose oder Therapie von Krankheiten mit Hilfe Optischer Technologien ermöglichen sollen, bereits in der Entwicklungsphase von einem internationale Ärztekonsortium bewerten und auszeichnen lassen.
Aus insgesamt 19 europäischen Arbeiten wählte die sechsköpfige Ärztejury acht Projekte aus, bei denen die besten Aussichten bestehen, sich in die Klinik überführen zu lassen. Dabei überzeugten insbesondere Projekte, die sich bewusst auf ein Teilgebiet von Diagnose oder Therapie beschränken, dort aber eine konkurrenzlose Technologie bereitstellen. So will z.B. ein Vorhaben die Überwachung der Sauerstoffversorgung des Gehirns von Neugeborenen durch Beobachtung des Blutflusses mit Infrarotlicht verbessern. Auch ein neues 3D-Endoskop, mit dem sich die menschliche Harnblase genauer auf bösartige Wucherungen untersuchen lässt, ist unter den ausgewählten Arbeiten.
Bis zum Sommer werden die acht erfolgreichen Projekte der Fachwelt auf medizinischen Konferenzen vorgestellt, so u.a. im Rahmen des 3. Internationalen Biophotonik-Kongresses ICOB 2012 vom 19.-21. Juni in Jena.

BioPhotonik 1/2012

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