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Forschung & Entwicklung

Fortsetzung der Jenaer Biochip Initiative

01.06.2012

Basierend auf dem erfolgreichen chipbasierten Nachweisverfahren gefährlicher Krankheitskeime und niedermolekularer Substanzen geht die JBCI in die zweite Förderphase.

Jenaer Biochip Initiative
Jenaer Biochip Initiative

Bisheriger Schwerpunkt der Jenaer Biochip Initiative (JBCI) war die Entwicklung einer Technologieplattform zur schnellen vor-Ort-Diagnostik von Krankheitserregern mit Risikopotential für Mensch, Tier und Pflanze sowie von Farbstoffen und Antibiotika. Unter der neuen Leitung von Dr. Karina Weber und Dr. Dana Cialla will man jetzt die zugrundeliegenden physikalischen und physikalisch-chemischen Prozesse noch besser verstehen und bereits etablierte Verfahren an die Untersuchung von Lebensmitteln oder medizinische Fragestellungen anpassen.
Im parallel gestarteten Projekt QuantiSERS geht es u.a. um den Nachweis illegaler Substanzen in Lebensmitteln, basierend auf quantitativer Oberflächen-Verstärkter Ramanstreuung (SERS) und den bereits erreichten Ergebnissen der JBCI. Die Jenaer Wissenschaftler verfolgen beim Nachweis verbotener Inhaltsstoffe ein ganzheitliches Konzept von der Probenahme über deren Vorbereitung bis hin zur Detektion.
Das im Rahmen des InnoProfile-Programms vom BMBF geförderte JBCI ist eine eigenständige gemeinsame Arbeitsgruppe der Universität Jena und des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in enger Zusammenarbeit mit Firmen aus dem Analytik- und dem Optik-Bereich in der Region Jena.

BioPhotonik NL12/2012

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