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Kurzmeldungen
RMI gesteht Exportverletzungen
16.08.2010
Die Rocky Mountain Instrument Company (RMI), Lafayette, Colorado, USA, teilte am 22. Juni mit, dass sie sich schuldig bekannt hat, widerrechtlich und wissentlich militärisch relevante Produkte ausgeführt zu haben, für die es einer Exportgenehmigung bedurft hätte. Zwischen April 2005 und Oktober 2007 exportierte RMI aus den USA in die Türkei, nach Südkorea, China und Russland u.a. Prismen, Linsen und technische Daten, deren unautorisierter Export explizit untersagt war. Die Komponenten werden für verschiedene Optiken in aktuellen militärischen Geräten u.a. im Irak und in Afghanistan eingesetzt, wie z.B. in Zielführungssystemen, Wärmebildkameras, Lasersystemen, Multispektralsensoren, Zielfernrohren, Raketenfernlenkoptiken und thermischen Sichtgeräte für Panzerwaffen.
RMI akzeptiert eine Strafe von 1 Mio. US$ sowie eine Bewährungsfrist von fünf Jahren und wird laut Geschäftsführer Steven Hahn eng mit den US-Behörden zusammenarbeiten.
Photonik 4/2010
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